Haus der Geräusche
 


Zunächst haben wir uns Gedanken gemacht, welche Geräusche wir direkt in unserer Umgebung alle hören. Dazu haben wir uns vorgestellt, dass wir uns in einem großen Haus befinden. Da viele elektrische Geräte bekanntlich den meisten Lärm verursachen, wollten wir diese in unserem Haus besonders hervorheben. Daraus erwuchs die Idee, ein großes Haus mit vielen Zimmern zu malen, die E-Geräte aber auszuschneiden, damit sie deutlicher hervortreten. 
Da uns aber auch Geräusche von außerhalb beeinflussen, haben wir uns auch darüber Gedanken gemacht. Hier sind insbesondere Fahrzeuge aller Art, aber auch E-Geräte für die Gartenarbeit usw. oft sehr laut. Da einige von uns sehr gerne Geschichten schreiben, haben sie sich eine solche Situation mal genau vorgestellt und sie aufgeschrieben. So haben wir uns alle genau einmal vor Augen geführt, wie Geräusche aus unserer Umwelt uns selbst beeinflussen, aber auch wie unterschiedlich jeder sie empfindet.

 
 
 
 

Geräusche beeinflussen unsere Umwelt

 
Ich liege in unserem Haus und lausche. Man hört viele Sachen, wenn man ganz ruhig ist. 
Ich höre, wie mein Vater Keyboard spielt, das kann manchmal sehr angenehm sein.
Meine Mutter wäscht gerade Wäsche, das Schleudern ist sehr laut und nervt.
Wenn mein Bruder seinen Fernseher so laut anmacht, kann das auch sehr stören.
Meine Schwester hört ihre Lieblingsmusik, die finde ich nicht so gut.
Das Fenster ist auf und ich höre, wie unser Nachbar Rasen mäht. 
Es gibt aber auch Geräusche, die angenehm sind. Zum Beispiel: 
Das Rauschen von Blättern, das Knistern vom Feuer im Kamin, das Plätschern vom Bach und das Krähen vom Hahn.
Von draußen dringen oft Geräusche von Autos, Flugzeugen, Eisenbahnen, Motorrollern, Motorrädern und vielen anderen Fahrzeugen ein. 

Franziska, 9 Jahre 

 
 
 

Es war an einem ganz normalen Tag. Mein Papa hat etwas für Mamas Geburtstag gehämmert.

Meine Schwester hat laut Musik angemacht. Meine Schwester und ich haben dazu getanzt.
Meine Mama hat sich Ohrenstöpsel in die Ohren gesteckt, sie konnte den Lärm nicht ertragen,aber sie konnte immer noch etwas hören. Aber auf einmal hatte sie eine Lösung. Sie setzte sich auf die Gartenliege im Garten und hörte das Bienengesumme und das Vogelgezwitscher und dann
war alles wieder gut.

Christin, 9 Jahre

 

Ich liege auf meinem Bett und lausche. Ich höre, dass meine Schwester Musik an hat.

Ich finde die Musik meiner Schwester unangenehm. Dann höre ich, dass meine Mutter die Wäsche wäscht. Die Waschmaschine rappelt so doll. Ich finde, die Waschmaschine stört. Doch plötzlich höre ich von draußen zwitschernde Vögel. Meine Mutter findet, das Vogelgepiepse nervt. Ich empfinde es als angenehm.
Ich mache meine Lieblingsmusik an. Plötzlich kommt mein Vater herein und sagt: ,,Mach die Musik etwas leiser!“ Dann mache ich sie ganz aus. Ich lausche wieder. Ich höre, dass mein Onkel den Rasen mäht.
Dann gehe ich zum Fenster und machte es fest zu. Es ist wieder leiser. Und die Sonne geht unter.
Ich höre schon das Besteckgeklapper für das Abendbrot. Das klingt irgendwie schön. Und dann geht ein schöner Tag schon zuende.

Lucille,9 Jahre