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Schmalblättriges Wollgras (Eriophorum angustifolium)
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In den nassen Schlenken der Hochmoore ist das Schmalblättrige Wollgras heimisch.
Es kommt aber auch in Flach- und Zwischenmooren mit nährstoffarmem Boden vor.
Im Frühjahr, vom April bis Mai, kann man schon von weitem die leuchtend weißen Fruchtkörper sehen.
Der Blütenstand ist unscheinbarer als die weißen Fruchtkörper. Er besteht aus langgestielten Ähren, die spiralig angeordnet sind.
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Das Schmalblättrige Wollgras hat im Vergleich zum scheidigen Wollgras breitere Blätter, die gefaltet und scharfkantig sind.
Die Blätterfarbe ist grün bis dunkelgrün.
An jedem Blütenstängel sind mehrere Blütenstände.
Die Wollgrasflöckchen bestehen aus weißen Härchen, die bei Samenreife auswachsen. Ab Juni werden diese Flöckchen vom Winde verweht.
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Die fasrigen, wollähnlichen Fruchtstände des Schmalblättrigen Wollgrases benutzten die Moorkolonisten zum Ausstopfen von Kissen. Sie dienten auch als Windelersatz.
Aus den Scheiden der geraden Blätter hat man früher den sogenannten Fasertorf hergestellt. Er wurde für die Papierherstellung genutzt und zum Spinnen von Matten verwendet.
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