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Kreuzotter (Vipera berus)
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Die Kreuzotter ist die einzige in fast ganz Deutschland verbreitete Giftschlange.
In Norddeutschland bevorzugt sie Gebiete mit einem hohen Jahrestemperaturmittel.
Deshalb hält sie sich gerne in Heide- und Hochmoorgebieten auf, wo sie die richtigen Bedingungen findet.
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| Die Farbe der Oberseite kann von silbergrau bis beige und braungrau gehen. Über den Rücken läuft eine Rückenbinde in Zickzackform bis zur Schwanzspitze. Am Hinterkopf befindet sich ein Fleck, der wie ein Kreuz aussieht. Daher stammt auch der name Kreuzotter. |
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Es gibt aber auch einfarbige Tiere. Schwarze Exemplare werden auch "Höllennatter" genannt. Früher glaubte man, dass sie hauptsächlich im Moor vorkommen.
Die Kreuzotter ist eine kleine Schlange. Die Männchen werden etwa 65 cm lang, die Weibchen erreichen eine Länge von 75 cm.
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| Ausgewachsene Kreuzottern fressen vorwiegend Mäuse, aber auch Eidechsen, Jungvögel und Frösche. Junge Kreuzottern bevorzugen Eidechsen und nestjunge Mäuse. |
Im September wirft das Weibchen 5 bis 12 Junge. Diese sind sofort nach dem Schlüpfen aus der durchsichtigen Eihülle vollwertige Giftschlangen.
Von Ende September bis Ende März halten die Kreuzottern eine Winterstarre.
Oft verkriechen sich mehrere Kreuzottern zusammen in eine Höhle. |
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| Es ist heute sehr selten, eine Kreuzotter im Hochmoor zu sehen, noch seltener ist es, von ihr gebissen zu werden.
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