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Große Moorjungfer (Leucorrhinia pectoralis)
Die große Moorjungfer besiedelt Moor-Randbereiche und Übergangsmoore. Mit einer Körperlänge von 45 mm ist sie die kräftigste aller Moorjungferarten.
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Die Männchen haben am Hinterleib einen, die Weibchen mehrere gelbe Flecken.
Von der Moorjungfer werden nicht zu saure Moorgewässer, Torfstiche, anmoorige Seen und Moor-Randbereiche bevorzugt aufgesucht.
Die Männchen sitzen gerne auf Graushalmen oder auf den Fruchtständen des Wollgrases.
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Da die Moorjungfer eng an Moorgebiete gebunden ist, ist ihr Lebensraum sehr eingeschränkt.
Die Hauptflugzeit dauert von Mitte Mai bis Juli.
Die Eier werden im Flug auf die Wasseroberfläche abgelegt, bevorzugt auf Wasseroberflächen mit dunklem Untergrund.
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Die Entwicklung der Larven dauert zwei Jahre. Im Juni verlassen die schlupfbereiten Larven das Gewässer und klettern an Binsenhalmen hoch.
Die Moorjungfer ist stark gefährdet. Sie stellt hohe Ansprüche an ihren Lebensraum während ihrer Entwicklung.
Durch Trockenlegung und Düngung wird dieser immer geringer.
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Torfmosaikjungfer (Aeshna juncea)
Die Torfmosaikjungfer gehört zu den Großlibellen. Ihre Körperlänge beträgt 70 bis 80 mm. Die Flügelspannweite kann von 90 bis 105 mm reichen
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Diese Großlibelle fliegt von Juni bis in den Oktober hinein.
Ab August ist sie häufiger an Moorseen anzutreffen, da die Weibchen dann mit der Eiablage beginnen.
Mosaikjungfern fliegen oft sehr hoch, so werden sie auch häufig Beute von Baumfalken.
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| Genauso wie die Moorjungfern sind auch die Torfmosaikjungfern durch Veränderung und Zerstörung ihres Lebensraumes im Bestand bedroht. |
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