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Rotschenkel (Tringa totanus)

Der Rotschenkel, der zur Familie der Schnepfen zählt, erreicht eine Größe von 25 bis 27 cm.

Seinen Namen hat er aufgrund seiner auffällig orangeroten Beine erhalten.

Auffallend ist auch sein langer, roter Schnabel mit schwarzer Spitze.
Am häufigsten trifft man ihn zur Brutzeit in den Küstenregionen, auf feuchten Wiesen und Hochmooren Nord- und Osteuropas an.

Seine Brutplätze sind Nester in gut versteckten Mulden am Boden von beweideten und unbeweideten Wiesen.
Die Jungen sind Nestflüchter, die sich bei Gefahr eng an den Boden drücken.

Manchmal kommt es zu einer zweiten Brut im Jahr.

Auf Nahrungssuche begibt er sich am häufigsten in flachen Gewässern und im Schlick stochernd, wo er nach Insekten, Würmern, Schnecken und Muscheln sucht.
Im Winter versammeln sich größere Mengen von Rotschenkeln an der Küste und sind im Wattenmeer auf Nahrungssuche zu sehen.

Zu Beginn der Brutzeit suchen sie ihre Brutplätze im Hochmoor und den Feuchtwiesen auf.

Das wehmütige Flöten des Rotschenkels ist weithin über die Hochmoorflächen zu hören.


Mit einem Klick auf das Symbol kann man sich den Ruf des Rotschenkels anhören/downloaden (61 KB).