Schmusekatze (Kunst-AG, 2004/05)

Nach dem Zeichnen einer fauchenden Katze sollten die Schülerinnen und Schüler in einem zweiten Schritt eine Schmusekatze darstellen. Als Anregung dienten unter anderem Fotos, Zeichnungen und Malereien bekannter Künstler. Dabei lernten sie auch das Bild "Katze auf gelbem Kissen" von Franz Marc (1880 - 1916) kennen, der die Tiere lieber als die Menschen hatte, da sie sich seiner Meinung nach in die Natur einfügen und sie nicht beherrschen wollen. Da Franz Marc Tiere nicht mehr einfach abmalen wollte, gestaltete er sie bunter und leuchtender als die Künstler zuvor. Um die Verschmelzung ihrer Körper mit der Umwelt darzustellen, passte er die Farben und Formen der Tiere und die der umgebenden Welt einander an. Im Bild "Katze auf gelbem Kissen" sind z. B. die weichen Linien des Kissens und der Decke, auf denen sie liegt, der schlafenden Katze angeglichen.

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Anna Caroline Insa
Janne Martin Stephanie
Angeregt durch die künstlerischen Vorstellungen Franz Marcs versuchten die Schülerinnen und Schüler im Folgenden ihre Schmusekatze im Einklang mit ihrer Umgebung darzustellen. Dafür wählten sie eine gemütliche Situation und verwendeten weiche, runde Körperformen und Linien so wie gefühlsmäßig "warme" Farben, die nicht der Realität entsprechen mussten.

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