Traumfänger (3a, 2005/2006)

Fächerübergreifend wurde das Thema "Indianer" im Religionsunterricht (mythische Vorstellungen und Rituale), im Musikunterricht (Regentanz) und im Kunstunterricht (Traumfänger) behandelt. Die Schülerinnen und Schüler waren sehr interessiert an dem Thema und arbeiteten begeistert mit.

Vorgehen: Ein vorgefertigter, zu einem Kreis gebogener Blumendraht wird von den Kindern mit Wolle umwickelt
(Draht: ca. 2 mm Stärke - Durchmesser des Kreises: ca. 20 cm oder kleiner).

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Lorna Sarah Kathrin

Niko Ela Noah

Von der gleichen Wolle wird ein kleines Knäuel gewickelt, mit dem die Kinder eine Art Spinnennetz spannen, von dem die Träume eingefangen werden können.

Wichtig ist, hierbei darauf zu achten, dass der Faden immer wieder verknüft werden muss, um dem Netz Haltbarkeit zu geben. Anschließend können die Kinder mitgebrachte Perlen, Federn, Muscheln usw. an den Kreis hängen oder auch im Inneren am Netz befestigen.

Mit dieser Arbeit werden besonders die Feinmotorik, die Phantasie und die Kreativität gefördert.

Der Traumfänger ist bei vielen indianischen Völkern Nordamerikas gebräuchlich. Träume waren für Indianer schon immer von großer Bedeutung. Sie ließen sich in ihrem Handeln und Planen stark von ihren Träumen beeinflussen, weil sie sie für Botschaften ihres Gottes hielten. Der Traumfänger wird über dem Bett aufgehängt, um besser schlafen zu können. Die schlechten Träume werden laut Aussage der Indianer in seinem Netz gefangen und nur die guten Träume werden durch die kleine Öffnung in seinem Zentrum hindurch gelassen. Die im Netz gefangenen schlechten Träume werden durch das erste Licht des neuen Tages zerstört.