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Rauschbeere (Vaccinium uliginosum)

Die Rauschbeere ist ein immergrüner Zwergstrauch, der 30 bis 80 cm groß wird.

Sie wächst in unserer Region überwiegend auf den nassen Torfböden der Hochmoore, ähnlich wie die Moosbeere.

Die Blätter sind blaugrün und haben eine ovale Form. Auf der Unterseite haben sie eine netzartige Aderung.
Die Blüten sind weiß bis rosafarben und erscheinen im Mai bis Juni. Im Spätsommer reifen die blauen Beeren. Das Fruchtfleisch der Rauschbeere ist hell, im Gegensatz zur Heidelbeere, deren Fruchtfleisch blau ist.

Die Rauschbeere soll Giftstoffe enthalten, die Rauschzustände auslösen sollen. Das soll aber nur zutreffen, wenn man viele Beeren isst. Daher kommt auch der Name Rauschbeere.
Einige wenige Beeren kann man bedenkenlos essen. Sie schmecken aber ziemlich fade. Sie wird auch Trunkelbeere, Lausbeere, Saftbeere, Schwindelbeeri, Sumpfheidelbeere genannt.
Früher wurde die Rauschbeere in der Volksheilkunde bei Durchfällen und Blasenleiden verwendet.

Auch zum Gerben hat man die Sträucher verwendet.

Aus den Beeren wurde auch ein starker Schnaps hergestellt.