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Sumpfporst (Ledum palustre)
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Der Sumpfporst ist ein immergrüner Strauch mit ledrigen Blättern, die am Rand umgerollt sind. Auf der Unterseite der Blätter sind rostbraune Filzhaare.
Der Sumpfporst wird bis zu 150 cm hoch. Die weißen Blüten erscheinen von Mai bis Juli.
Die Pflanze gibt, ähnlich wie der Gagelstrauch, einen intensiven Geruch ab. |
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Sumpfporst enthält giftige ätherische Öle mit Ledol.
Wenn man Teile der Pflanze isst, kann es zu Durchfall, Muskelschmerzen und Rauschzuständen kommen.
Früher wurde Sumpfporst auch als Heilpflanze verwendet.
Er ist schweiß- und harntreibend. Außerdem wurde er als Brechmittel eingesetzt. |
In nördlichen Regionen wurde dem Bier, bevor man den Hopfen kannte, Sumpfporst zugesetzt. Dadurch wurde die Rauschwirkung verstärkt. Später wurde es verboten. Die Menschen hörten aber erst mit dem Zusetzen auf, als es unter Strafe gestellt wurde.
Der Sumpfporst wird auch "Wilder Rosmarin" oder "Mottenkraut" genannt. In vergangener Zeit verwendete man ihn, wie der Name "Mottenkraut" schon sagt, gegen Motten und andere Ungeziefer. Heute ist der Sumpfporst nur noch selten anzutreffen. |
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