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Moorfrosch (Rana arvalis)
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Der Moorfrosch lebt am Rand von Mooren, Sümpfen und Nasswiesen.
Er ist sehr unauffällig und man bekommt ihn selten zu Gesicht.
Seine Laichgewässer sind Entwässerungsgräben und flache Tümpel.
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Einmal im Jahr, zur Laichzeit im Frühjahr, sind die Männchen für einige Tage blau gefärbt. Unter ihrer Haut sammelt sich eine Flüssigkeit, die zu der intensiven Blaufärbung führt.
Der Moorfrosch hat eine Körperlänge von 6 bis 8 cm. Er ist kleiner als der Grasfrosch und der Kopf läuft spitzer zu.
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Die Stimme unterscheidet sich von der anderer Frösche.
Die glucksenden und blubbernden Laute klingen ähnlich wie eine Flasche, die man unter Wasser hält und aus der Luft entweicht.
Rufen viele Männchen gleichzeitig, ergibt sich ein unverwechselbarer Klang.
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| Moorfroschweibchen legen 1000 bis 2000 Eier. Durch die Zerstörung der Tümpel ist der Bestand der Moorfrösche stark gefährdet. |
Der Moorfrosch kann sich in schwach sauren Gewässern fortpflanzen.
Sinkt aber der Säuregehalt unter eine bestimmte Grenze, bleibt die Vermehrung aus.
Ursache dafür sind der saure Regen und die Verschmutzung aus der Luft.
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Ehemals war der Moorfrosch in vielen Gebieten weit verbreitet. Heute ist er aus vielen Biotopen bereits verschwunden.
Der Moorfrosch steht ganz oben auf der Liste der stark gefährdeten Arten.
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Mit einem Klick auf das Symbol kann man sich die Stimme des Moorfrosches anhören/downloaden (166 KB).
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